Der 20. Band des Bildlexikons, der die Reihe beschliesst, ist einem der grossen zentralen Themen der Kunst gewidmet. Von den Grabmalereien der Antike bis hin zu den Performances der Gegenwartskunst – zu allen Zeiten haben sich die Künstler mit dem Tod beschäftigt. Der Band umfasst antike Mythen wie ´´Eros und Thanatos´´ oder ´´Orpheus und Eurydike´´ und christliche Vorstellungen wie etwa von den ´´Reitern der Apokalypse´´ oder der Glaube an die Auferstehung. Paradiesvorstellungen, Bestattungsriten und Allegorien des Todes und des Jenseits aus verschiedenen Kulturen werden ausführlich präsentiert.
Preis: 24.80 EUR
Bildlexikon der Kunst 20. Der Tod die Auferstehung und das ewige Leben kaufen bei Bol.de – Bücher
Kategorie: Buch (dtsch.) > Hardcover/Softcover/Karte > Kunst allgemein
Das allgemein vorherrschende Bild von der marmorweißen Antike steht zur Disposition. Ebenso wie die bis heute gepflegte Vorstellung von der “edlen Einfalt, stillen Größe”, die Johann Joachim der antiken Skulptur unterstellte. Denn viele der Skulpturen und Tempelarchitekturen waren nicht schlicht weiß, sondern von greller Buntheit und zeigten eine höchst irritierende und suggestive Bemalung. Die Analyse von Farbresten und Verwitterungsspuren bringt uns näher an die hellenische Kultur wie sie war, jenseits von den Phantasiewelten, die durch Renaissance, Romantik und biblisch-orientalische Vereinnahmung entstanden sind. Video Bewertung: 5 / 5
Andreas hat taktgefühl… Eine Persiflage (von frz. persifler [pɛʀsiˈfle], „verspotten, lächerlich machen”) ist eine geistreiche, nachahmende und oft auch kritische Verspottung eines Genres, eines künstlerischen Werks oder einer bestimmten Geisteshaltung allgemein. Verwendung findet der Begriff hauptsächlich in der darstellenden und bildenden Kunst. Die Abbildung hat in diesem Fall einen dokumentarischen Charakter. Storyboard, Schnitt und layout (c) spektrum 13.04.2010. Jegliche Vervielfältigung oder Weiterverbreitung als Ganzes oder in Teilen bedarf der schriftlichen Zustimmung des Rechteinhabers. Sämtliche Inhalte des individuell verknüpften Bildmaterials |1spektrum| eingebunden auf www.youtube.com sind unser Eigentum. Das Copyright für veröffentlichte von dem Autor selbst erstellten Objekte bleibt bei dem Autor des Kanals |1spektrum|; bzw. spektrum video Realisierung mpf Eine Verviefältigung oder Verwendung von Videostreams, Bildern oder Text in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen, | youtube | eingeschlossen, bedarf der schriftlichen Genehmigung. (c) AirTL ( | ) / 1spektrum
Das allgemein vorherrschende Bild von der marmorweißen Antike steht zur Disposition. Ebenso wie die bis heute gepflegte Vorstellung von der “edlen Einfalt, stillen Größe”, die Johann Joachim der antiken Skulptur unterstellte. Denn viele der Skulpturen und Tempelarchitekturen waren nicht schlicht weiß, sondern von greller Buntheit und zeigten eine höchst irritierende und suggestive Bemalung. Die Analyse von Farbresten und Verwitterungsspuren bringt uns näher an die hellenische Kultur wie sie war, jenseits von den Phantasiewelten, die durch Renaissance, Romantik und biblisch-orientalische Vereinnahmung entstanden sind. Video Bewertung: 5 / 5
Eberhard Bosslets seit 2001 entstandene biometrische Skulpturen “Hockerarchipel”, „Inselwachstum”, und „stump stools” sind eine Skulpturengruppe aus Glasfaserkunststoff auf der Basis bekannter organischer Formen. Die Skulpturengruppe “Inselwachstum” entstand für das Institut für Physik der TU Chemnitz Inselwachstum, Topografie und Terrassen sind Begriffe, die in der Physik als Fachtermini Anwendung finden, beispielsweise in der Oberflächenphysik bei Metall- oder Halbleiteroberflächen und dem Wachstum dünner Schichten, bei „Thin Films” und in der „ Scanning Tunnelling Microscopie”. Inselwachstum, Topografie und Terrassen sind auch in anderen Zusammenhängen gebräuchliche Begriffe und werden allgemein verstanden. In der Skulpturengruppe „Inselwachstum” werden diese Begriffe mittels bildnerischen Mitteln emotionalisiert und zur Anschauung gebracht. Jenseits wissenschaftlicher Exaktheit bilden diese Begriffe ein Feld der Assoziation zwischen Technik und Natur. In Form, Farbe und Größe unterschiedlich, entwickelt sich das skulpturale Ensemble in dichter Formation innerhalb einer Außenanlage oder einer großzügigen Eingangshalle. Aus der Fläche erheben sich die vielgestaltigen Inselformen in den Farben weiß, gelb, orange, rot, blau und grün, gleich einem Inselwachstum auf dem Substrat der Bodenfläche. Die Objekte werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigt und sind auf der Oberfläche mit einer intensivfarbigen, robusten und wetterbeständigen Polyurethanbeschichtung …
Die Johnen Galerie zeigt zum Gallery Weekend Paintings von Martin Creed. Die ausgestellten Bilder, wie auch alle Arbeiten des in verschiedensten Medien wie Film, Fotografie, Skulptur und Musik arbeitenden Künstlers, bewegen sich zwischen klaren, allgemein verständlichen Strukturen und dem Spiel des Zufalls. Der ‚geniale’ Autor tritt zurück, indem theoretisch jeder die Arbeiten nach seiner Anleitung umsetzen könnte, was das Werk zutiefst demokratisch macht und in der Ausführung Raum für Spiel, Übung und Auswahl gibt. Einige Leinwände sind dicht gefüllt mit ineinander überleitenden waagerechten Farbstrichen, andere zeigen treppenartig aufeinandergesetzte Pinselstrich-Stapel verschiedener Stärken oder im Zick-Zack angeordnete Farbenläufe. Die Palette erstreckt sich von Grund- oder Nichtfarben wie Rot und Schwarz auf weißem Grund bis zu vielfarbigen Kompositionen. Es scheint, dass jeder Pinselstrich mit unterschiedlichem Anschlag, Rhythmus und Klangfarbe aufgetragen wurde. Die Bilder zeugen oft von freudiger Leichtigkeit, sind aber stets objektive Betrachtungen zur Kunst und führen so über das Feld der abstrakten Malerei weit hinaus. Martin Creed, (*1968 in Wakefield, GB) lebte seit seinem dritten Lebensjahr in Glasgow, Schottland, bis er 1986 sein Studium an der Slade School of Fine Art in London begann. 2001 wurde er mit dem Turner Prize ausgezeichnet. Heute lebt und arbeitet der Künstler in London und Alicudi, Italien. Text: Johnen Galerie: www.johnengalerie.de (23.6.2011)
Frage von Yakito: Was ist eigentlich Kunst?
Hallo ihr Lieben,
Immer wieder bemerke ich, dass es anscheinend sehr viele unterschiedliche Meinungen darüber gibt, was “Kunst” eigentlich ist. Gerade auch wenn es beispielsweise zur moderneren/abstrakten Kunst kommt teilen sich die Geister dramatisch. Und damit meine ich nicht nur die Malerei, sondern durchaus auch die Musik, die Literatur usw..
Hier ein kleines Beispiel. Es ist ein berühmtes Gedicht von Ernst Jandl (vielleicht kennt ihr es ja alle schon), welches allgemein als grosse Kunst und eines seiner Meisterwerke betrachtet wird (zumindest von Experten und Kritikern). Es geht:
1944
Krieg
Krieg
Kreig
Krieg
Krieg
Krieg
Krieg
Krieg
Krieg
Krieg
Krieg
Krieg
1945
Krieg
Krieg
Krieg
Krieg
Mai.
Was fällt euch dazu ein? Ist das für euch persönlich Kunst? Was ist Kunst eigentlich? Und ab wann ist man ein Künstler/eine Künstlerin? Schläft in jedem von uns ein heimlicher Künstler?
Ich bin echt gespannt auf eure Antworten .
@ MacBoomer:
Interessanter Input. Vielleicht noch die Frage an alle: Kann denn eigentlich JEDER ein Künstler sein?
(Denn ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber wenn ich z.B. dieses Gedicht lese kommt mir spontan der Gedanke “das hätte ich jetzt auch noch hin gebracht”) Was meint ihr?
Beste Antwort:
Answer by Frau von Kloster im Schnee ist doch gut….
gibt sehr viel Interpretationsspielraum
Wissen Sie es besser? Antworten Sie in den Kommentaren!